Archiv der Kategorie: portugiesische Literatur

João Tordo: Stockmans Melodie

Erfreulicherweise werden, so zumindest unser Eindruck, wieder mehr portugiesische Autoren ins Deutsche übersetzt.

João Tordo: Stockmans Melodie

Bei Droemer ist jetzt im April der Roman Stockmans Melodie von João Tordo in der Übersetzung von Barbara Mesquita erschienen. João Tordo gehört zu einer Gruppe portugiesischer Autoren (neben beispielsweise José Luís Peixoto, Valter Hugo Mãe, Afonso Cruz, João Ricardo Pedro) um die 40, die in den letzten Jahren in Portugal erfolgreich Fuß gefasst haben und die literarische Szene des Landes prägen. Für seinen Roman As três vidas wurde er 2009 mit dem Prémio Saramago ausgezeichnet. Zuletzt erschienen 2015 gleich zwei neue Roman O luto de Elias Gro und O Paraíso segundo Lars D.

Stockmans Melodie, in Portugal unter dem Titel O ano sabático erschienen, ist eine düster-melancholische Doppelgängergeschichte, in deren Zentrum der Jazz-Kontrabassist Hugo steht, der nach erfolglosen Jahren in Montreal in seine Heimat Lissabon zurückkehrt. Hier will er endlich seine erste Komposition vollenden. Doch bei einem Konzert des berühmten Pianisten Luís Stockman gerät der 43-Jährige in einen Alptraum: Stockman spielt seine, Hugos, Komposition! Als Hugo auch noch verwechselt wird und seine eigene Mutter seine Identität bezweifelt, beginnt für ihn eine obsessive Suche nach der Wahrheit.

Wir freuen uns sehr, dass João Tordo am 15. März bei uns zu Gast sein wird, um dieses Buch vorzustellen, eine separate Einladung zur Lesung erfolgt in Kürze.

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Manuel Jorge Marmelo – Frankfurter Kolumne

Manuel Jorge Marmelo, copyright TFM

Manuel Jorge Marmelo, copyright TFM

Anfang November war der portugiesische Autor Manuel Jorge Marmelo bei uns zu Gast, um sein Buch Eine tausendmal wiederholte Lüge vorzustellen.

Sein kurzer Aufenthalt in Frankfurt und speziell seine Erkundungen in unserem Stadtteil Bockenheim stehen am Ausgangspunkt seiner neuen Kolumne mit dem Titel O fantasma de Johanna Adler , die jetzt in Portugal im Notícias Magazine erschienen ist.

 

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Unsere Geschenktipps

Wie jedes Jahr schmelzen die Tage bis zum Fest dahin wie der (noch nicht vorhandene) Schnee. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in den verbleibenden Tagen bis zum Fest.

Zeit bleibt bis einschließlich 23.12., danach begeben wir uns in die alljährliche Weihnachtspause und sind ab 4. Januar wieder für Sie da.Pakete verschicken wir bis zum 22.12. 

Wenn Sie noch auf Geschenksuche sind, haben wir noch ein paar Tipps für Sie:

9789898432605Für die kleinen Leser:

Neben Klassikern wie O Grufalão, Oh que lindo é o Panamá oder die  Bücher von Conni (in portugiesisch Clara) für die Kleinsten, empfehlen wir den neuen Band Um Maravilhoso Livro de Natal Canções e história de Natal mit Weihnachtsgeschichten und -liedern.

Asterix - O Papiro de CésariDer neue Asterix-Band O Papiro de César ist sicher auch für den einen oder anderen Erwachsenen ein schöne Überraschung.

Zum Schmökern für Erwachsenene gibt es natürlich eine große Auswahl: Wie jedes Jahr hat der portugiesische Nachrichtensprecher José Rodrigues dos Santos einen neuen Mia Couto: Mulheres de CinzaSchmöker vorgelegt, in As Flores do Lótus unternimmt er eine Weltreise durch das 20. Jahrhundert. Deutlich anspruchsvoller geht es in Mia Coutos neuem Roman As Areias do Imperador: Mulheres de Cinza zu, das den Auftakt zu einer Trilogie bildet, in dessen Mittelpunkt das große, von Ngungunyane regierte, Reich Gaza im Gebiet des heutigen Mosambik steht. Mit Luiz Ruffatos jetzt in Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dichdeutscher Übersetzung erschienenen Roman Ich war in Lissabon und dachte an dich können Sie sich schon auf das im Januar in Frankfurt anstehende Literaturfestival einstimmen, bei der Luiz Ruffato zu Gast sein wird.

Krimifans freuen sich über die neuen Romane von Patrícia Melo Fogo-fátuo oder den vierten Band der Millenium-Trilogie, die David Lagercrantz fortgesetzt hat.

Zwei neue umfassende historische Werke sind vielleicht das richtige Geschenk für alle, die sich über die Feiertage mit portugiesischer und/oder brasilianischer Geschichte beschäftigen wollen: Brasil. Uma Biografia von Lilia Moritz Schwarcz und Uma história concisa de Portugal von Maria Cândida Proença.

Mariza: MundoFür Musikliebhaber haben wir neben vielen anderen die neuen CDs von Mariza, Madredeus und Mísias Hommage an Amália Rodrigues. Edle Tropfen fürs Fest von Weingütern aus dem Alentejo, Douro oder der Region Lisboa finden Sie ebenfalls bei uns in der Buchhandlung. Dazu passen der Weinführer Vinhos de Portugal von João Paulo Martins und das auch noch in diesem Jahr wunderbare Kochbuch Die portugiesische Küche - A cozinha portuguesaCozinha portuguesa (Die portugiesische Küche, in deutsch) aus dem Antje Kunstmann Verlag, das sich zu einem Dauerbrenner  hier entwickelt hat. Fachgerecht eingepackt in Geschenkpapier mit portugiesischem Azulejo-Design fallen die vorgestellten Titel in jedem Fall auf.

 

Sollten Sie ganz unentschlossen sein, dann ist vielleicht der Bücherscheck das Geschenk der Wahl, Sie erhalten ihn bei uns in unterschiedlichen Wertstufen und können Ihnen außer in unserer Buchhandlung auch bundesweit in vielen teilnehmenden Buchhandlungen einlösen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Großen Seestraße 47 in Frankfurt, Ihren Anruf (069-282647) oder Ihre E-mail-Nachricht (info@tfmonline.de).

Eine entspannte Vorweihnachtszeit wünscht das TFM-Team.

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Maralde Meyer-Minnemann im Gespräch

9783630874241Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Romans von António Lobo Antunes Mitternacht zu sein ist nicht jedem gegeben (in Portugal 2012 mit dem Titel Não é meia noite quem quer erschienen) stand die langjährige Übersetzerin Maralde Meyer-Minnemann dem WDR Rede und Antwort. Zum Nachhören bitte hier entlang, eine der eher seltenen Gelegenheiten, bei der ein Übersetzer für die ausdauernde, wie in diesem Fall jahrelange Arbeit am Werk eines Autors, einmal im Mittelpunkt steht.

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Manuel Jorge Marmelo zu Gast bei TFM

Nach der ereignisreichen Buchmesse mit zwei wunderbaren Lesungen bei TFM steht Anfang November schon die nächste Veranstaltung ins Haus.

Manuel Jorge Marmelo, copyright: privat

Manuel Jorge Marmelo, copyright: privat

Wir begrüßen am Freitag, dem 6. November um 19.30 Uhr den portugiesischen Autor Manuel Jorge Marmelo.

Er liest aus seinem Roman Uma mentira mil vezes repetida, der im Frühjahr in deutscher Übersetzung von Michael Kegler unter dem Titel Eine tausendmal wiederholte Lüge im Verlag A1 erschienen ist.

Die Lesung ist wie immer zweisprachig portugiesisch-deutsch, Michael Kegler moderiert und übersetzt. Unkostenbeitrag 5,00 EUR.

Manuel Jorge Marmelo: Eine tausendmal wiederholte LügeEine tausendmal wiederholte Lüge wurde 2014 mit dem Literaturpreis des Festivals „Correntes de Escritas“ ausgezeichnet. Der Erzähler des Romans will der Anonymität seines gewöhnlichen Lebens entkommen, der Einsamkeit beim Schreiben und dem Vergessen durch künftige Leser und  erfindet deshalb ein monumentales Werk und seinen Autor – Oscar Schidinski, einen ungarischen Juden mit wechselvollem Leben – dazu eine Vielzahl an Protagonisten und Geschichten. Immer großartigere Handlungsstränge des erfundenen Romans, immer konkretere und abenteuerliche biografische Details seines angeblichen Autors entwirft er, verstrickt sich in literarische Konstruktionen und Exkurse über die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts und die Weltliteratur, löst sie elegant wieder auf und stellt gelegentlich alles infrage, was er zuvor spannungsreich aufgebaut hat – einschließlich seiner eigenen Biografie –, um zu erzählen und zu erzählen, wie eine moderne Scheherazade, der niemand mehr zuhört.

Manuel Jorge Marmelo, geboren 1971 in Porto, schreibt, seit er kaum volljährig bei der portugiesischenTageszeitung „Público“ anheuerte. 1997 erschien seine erste Novelle, 1999 sein erster Roman. Seitdem veröffentlichte er fast zwei Dutzend Romane, Erzählbände, Theaterstücke und Kinderbücher.  Manuel Jorge Marmelo lebt in Porto.

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Prémio José Saramago geht an Bruno Vieira Amaral

Bruno Vieira Amaral: As primeiras coisasDer portugiesische Autor Bruno Vieira Amaral ist der Gewinner des in diesem Jahr zum 8. Mal verliehen Prémio Literário José Saramago. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wurde von der Stiftung des portugiesischen Buchclubs Círculo de Leitores initiiert und wird mit Unterstützung des portugiesischen Kulturministeriums alle zwei Jahre an einen jungen Autor oder eine junge Autorin (bis 35 Jahre beim Erscheinen des prämierten Buches) verliehen. Der diesjährigen Jury unter Vorsitz von Guilhermina Gomes gehörten Ana Paula Tavares, António Mega Ferreira, Manuel Frias Martins, Nazaré Gomes dos Santos, Paula Cristina Costa, Nélida Piñon an. Bruno Vieira Amaral, der 1978 in Barreiros geboren wurde, erhält den Preis für seinen Debütroman As primeiras coisas, der2013 bei Quetzal erschienen ist.

Die Preisträger der vergangenen Jahre sind Paulo José Miranda (1999 – „Natureza Morta“), José Luís Peixoto (2001 – „Nenhum Olhar“), Adriana Lisboa (2003 – „Sinfonia em Branco“), Gonçalo M. Tavares (2005 – „Jerusalém“)  und valter hugo mãe (2007 – „O remorso de Baltasar Serapião“), João Tordo („As três vidas“) , Andréa del Fuego („Os Malaquias“) und Ondjaki („Os Transparentes“).

As primeiras coisas  liegt noch nicht in deutscher Übersetzung vor. Ein größerer Artikel über die Preisverleihung am heutigen Dienstag, ist im Público erschienen.

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Prémio LeYa geht an António Tavares

Der Oktober ist ein Monat der Preisverleihungen.

Der mit 100.000 Euro dotierte Prémio LeYa, der von der gleichnamigen portugiesischen Verlagsgruppe für bisher unveröffentlichte Texte verliehen wird, geht in diesem Jahr an den den portugiesischen Autor António Tavares

Er erhält den Preis für den Roman O Coro dos Defuntos, dessen Handlung 1968 beginnt und im Jahr der Nelkenrevolution 1974 endet. Es handelt sich um den zweiten Roman von António Tavares, der bereits 2013 Finalist des Prémio Leya war und bei Teorema den Roman As Palavras que me Deverão Guiar um Dia veröffentlicht hat.

António Tavares wurde 1960 geboren, studierte Jura in Coimbra und ist aktuell bei der Câmara Municipal in  Figueira do Foz beschäftigt.

Weitere Informationen zur Preisträgerin in der portugiesischen Presse:

Público

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José Eduardo Agualusa und Luiz Ruffato – neu in deutscher Übersetzung

Die Sommerpause hier im Blog ist vorbei. Wir hoffen, Sie hatten erholsame Ferien und freuen sich so wie wir über die ersten Herbstnovitäten.

Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dichAssoziation A setzt seine Werkreihe mit Titeln von Luiz Ruffato aus Brasilien fort. Eben erschienen ist der Band Ich war in Lissabon und dachte an dich (Original: Estive em Lisboa e lembrei-me de você) in der bewährten Übersetzung von Michael Kegler.

Serginho aus dem brasilianischen Cataguases (übrigens auch die Geburtsstadt des Autors) hat Arbeit und Frau verloren und die Schnapsidee, sich nach Europa abzusetzen. In Lissabon ohne Geld und Papiere angekommen, schlägt er sich durch und entdeckt die portugiesische Hauptstadt mit den Augen eines Einwanderers. In den traditionellen Restaurants der Touristenviertel arbeiten Osteuropäer, Brasilianer, Afrikaner – alle getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben und mit einer Fluchtgeschichte im Gepäck.  Es wäre kein „Ruffato“, wenn uns nicht auch hier das Lissabon der kleinen Leute, der Mittellosen, Benachteiligten vorgestellt würde, fernab aller touristischen Klischees.

José Eduardo Agualusa: Das Lachen des GeckosDie zweite Neuerscheinung ist eigentlich eine Wiederauflage eines vergriffenen Titels. Mit einem schicken neuen Cover präsentiert uns der A1 Verlag aus München einen der besten Romane von José Eduardo Agualusa – Das Lachen des Geckos (O vendedor de passados, ebenfalls in der Übersetzung von Michael Kegler.

Der Protagonist Félix Ventura geht einer ungewöhnlichen Tätigkeit nach: Er handelt mit erfundenen Vergangenheiten. Seine Kunden sind Minister, Landbesitzer und Generäle, Menschen der neuen angolanischen Oberschicht. Sie alle blicken in eine gesicherte Zukunft, was ihnen jedoch fehlt, ist eine glanzvolle Vergangenheit. Ventura erstellt neue Stammbäume für sie, beliefert sie mit Fotografien von Großeltern und Urgroßeltern und stattet sie mit einem makellosen Vorleben aus. Doch dann kommt ein Fremder und beauftragt Ventura, ihm nicht nur eine neue Vergangenheit, sondern eine völlig neue angolanische Identität zu verschaffen. Venturas Schöpfung beginnt den Fremden so sehr zu fesseln, dass er sich zunehmend die gefälschten Identität übernimmt und sich auf die Suche nach den Figuren seiner gekauften Vita begibt.

Agualusas Roman wurde 2007 mit dem britischen Independent Foreign Fiction Award ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Wenn Sie das Buch noch nicht kennen, sollten Sie die „zweite Chance“ auf keinen Fall verpassen.

Wie immer finden Sie Original und deutsche Übersetzung in unserer Frankfurter Buchhandlung und in unserem Onlineshop.

Luiz Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dich, Assoziation A, 14,00 EUR

José Eduardo Agualusa – Das Lachen des Geckos,A1 Verlag, 17,80 EUR

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Festival Poetische Quellen mit João Ricardo Pedro und Manuel Jorge Marmelo

Das Festival  „Poetische Quellen“ findet vom 27. – 30. August 2015 in Bad Oeynhausen und Löhne bereits zum 14. Mal statt. Jährlich nehmen etwa 25 bis 30 deutsche und internationale Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer, Publizisten, Künstler und Künstlerinnen als Gäste teil, um in Ostwestfalen einen Hauch Europas und der Welt in Geschichten, Erzählungen und Gedichten, in Gedanken und Ideen erfahren zu können.Wie in jedem Jahr räumen die „Poetischen Quellen“ dabei literarischen Neuentdeckungen viel Platz ein:
Wohin der Wind uns wehtErstmals sind mit Manuel Jorge Marmelo und João Ricardo Pedro zwei portugiesische Autoren  zu Gast beim Internationalen Literaturfest. Beide treffen am Samstag, 29. August 2015 um 20.00 Uhr aufeinander. Beide stellen ihre in Portugal preisgekrönten Romane Eine tausendmal wiederholte Lüge (Uma mentira mil vezes repetida) und Wohin der Wind uns weht (O teu rosto será o último) vor.

Es moderiert Jürgen Keimer, die Texte werden von Thomas Streipert gelesen, Michael Kegler und Marianne Gareis übersetzen. Die Veranstaltung findet im Landschafts- und Kulturpark AQUA MAGICA Bad Oeynhausen & Löhne statt, Eintritt 11,00 EUR.

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Mário Cláudio erhält Grande Prémio Romance APE

Mário Cláudio: Retrato de RapazDer mit 15.000 Euro dotierte Romanpreis des portugiesischen Schriftstellerverbandes geht in diesem Jahr an Mário Cláudio. Er wird für seinen im letzten Jahr erschienenen Roman  Retrato de Rapaz ausgezeichnet und setzte sich in der letzten Runde gegen starke Konkurrenz durch,   Os Memoráveis, den Roman über den 25. April von Lídia Jorge, Cláudio e Constantino von Luísa Costa Gomes,  Impunidade, von H. G. Cancela und No Céu não há Limões  des jungen Autor Sandro Willem Junqueira.

Die Romanhandlung spielt im Italien der Renaissance und hat die nicht immer einfache Beziehung zwischen Leonardo da Vinci und seinem fiktiven Schüler Giacomo zum Inhalt. Retrato de Rapaz ist Teil einer Trilogie, die sich mit dem Verhältnis von Personen verschiedenen Alters beschäftigen. Zu diesem Romanzyklus gehören neben dem prämierten Roman das 2008 erschienene Buch Boa noite, Senhor Soares und der in diesem Jahr erschienen Roman O Fotógrafo e a Rapariga.

Der 1941 in Porto geborene Mário Cláudio (eigentlich Rui Barbot Costa) hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche Literaturpreise erhalten, unter anderem 1984 den Grande Prémio APE für den Roman Amadeo und 2004 den Prémio Pessoa für das Gesamtwerk.

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