Wie schon angekündigt, kommt Margareth Menezes kommt im Rahmen der Summer in the City 2024 Konzertreihe vom Künstler*innenhaus Mousonturm nach Frankfurt.
Sie spielt sie am 30. Juli um 20.00 Uhr im Musikpavillon des Frankfurter Palmengarten.
Karten zum Preis von 42 EUR gibt es bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf.
Für das Konzert hat uns der Mousonturm 1x 2 Freikarten zur Verfügung gestellt, die wir verlosen möchten. Schreiben Sie bis uns bis zum 25.07. eine E-mail mit dem Betreff „Margareth Menezes“ an info@tfmonline.de. Die Verlosung erfolgt direkt im Anschluss an den Einsendeschluss. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, es besteht kein Anspruch auf Barauszahlung. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird per E-mail benachrichtigt, die Karten werden dann an der Kasse/Gästeliste im Palmengarten hinterlegt. Datenschutz:
Zur Teilnahme an der Verlosung ist es nötig, dass Sie uns Ihre E-mail Adresse mitteilen. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zur Durchführung der Verlosung und geben nur den Namen des Gewinners oder der Gewinnerin an den Mousonturm weiter. Nach Abschluss der Verlosung werden Ihre Daten gelöscht. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier auf unserer Webseite.
Margareth Menezes kommt Frankfurt. Im Rahmen der Summer in the City 2024 Konzertreihe vom Künstlerhaus Mousonturm spielt sie am 30. Juli um 20.00 Uhr im Musikpavillon des Frankfurter Palmengarten.
Karten zum Preis von 42 EUR gibt es bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf.
Margareth Menezes ist eine der größten Vertreterinnen der Axé-Bewegung, des Samba-Funks und Samba-Reggaes aus Salvador de Bahia. Sie ist bekannt für ihre mitreißende Musik, ihre kraftvolle Stimme und ihre Karnevals- und Fernsehauftritte. Seit 2023 ist sie Kulturministerin Brasiliens in der Regierung von Lula da Silva. Seit den 1980er-Jahren gehörte Margareth Menezes zu den ersten, die die lautstarken Vergnügungen des Straßenkarnevals in Bahia auf die Konzertbühnen brachte. Seither wird ihr Name in einem Atemzug mit berühmten brasilianischen Künstler*innen wie Gilberto Gil, Maria Bethânia, Caetano Veloso und Daniela Mercury genannt.
Bis zum Sommer ist natürlich noch ein bisschen Zeit, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und außerdem hat der Vorverkauf schon begonnen.
Das renommierte Rheingau-Musik Festival wird in diesem Jahr einen „Brasilien-Schwerpunkt“ haben. In sieben ganz verschiedenen Konzerten gibt es die Möglichkeit, die Kultur und Musik Brasiliens zu erkunden.
Den kompletten Überblick finden Sie hier. Mit dabei sind unter anderem Ed Motta, das São Paulo Symphony Orchestra, Plínio Fernandes und das Orquestra Johann Sebastian Rio.
Erfahrungsgemäß ist die Kartennachfrage ziemlich groß, denn Veranstaltungsorte wie das Kloster Eberbach oder Schloss Johannisberg sind auch ohne Musik schon eine Augenweide.
Das erste Konzert der Rubrik Brasilien! bestreitet der diesjährige LOTTO-Förderpreis- Gewinner Guido Sant‘Anna am 27.6. gemeinsam mit Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Gitarrist Plínio Fernandes spielt am 28.6. Hospitalkeller vom Kloster Eberbach. Am 10.7. steht der brasilianische Star Ed Motta der Seebühne von Schloss Vollrads. Rolando Villazón und Xavier de Maistre bringen 25.7. gemeinsam Lieder mit Harfe und Tenor ins Kurhaus Wiesbaden. Außerdem Linus Roth gemeinsam mit dem Orquestra Johann Sebastian Rio am 1.8. beim Festival Gast sein. Am 4.8. spielen Thibaut Garcia und Félicien Brut ein Programm mit brasilianischem Schwerpunkt. Das Finale der Konzerte mit brasilianischem Schwerpunkt präsentieren am 22.8. Hilary Hahn und das São Paulo Symphony Orchestra satt.
Politik, Theater, Musik und Performance aus Brasilien stehen im Mittelpunkt des Juni-Programms im Frankfurter Mousonturm.
Foto: Leo Aversa
Los geht es am Samstag, 4.Juni um 21.00 Uhr mit einem Konzert von Adriana Calcanhotto
Adriana Calcanhotto eine der renommiertesten Songwriterinnen Brasiliens. 2020 schrieb sie ihr neuestes Album „Só“, das Brazilian Funk mit Samba- und Bossa Nova-Rhythmen verbindet. Im Mousonturm-Konzert interpretiert sie aber auch einige ihrer Lieblingssongs wie „Music“ von Madonna, „Back to Black“ von Amy Winehouse und „Nature Boy“ von Eden Ahbez.
Im Diskurs um strukturellen Rassismus und geopolitische Realitäten hat sich die brasilianische Theatermacherin Christiane Jatahy einen festen Platz in Europas Theaterlandschaft erobert. Ihre Erzählungen sind Widerstand! Auch im neuen und finalen Teil ihrer Trilogie über Gewalt, der Performance „Depois do silencio – Nach der Stille“, die in Frankfurt kurz vor ihrer Uraufführung bei den Wiener Festwochen als Voraufführung gezeigt werden, sind die Verbindung von Rassismus und Kapitalismus und die bis heute andauernde koloniale Gewalt zentrales Thema. Inspiriert vom preisgekrönten Roman „Torto Arado“ des Autors Itamar Vieira Júnior, dessen Roman im Herbst in deutscher Übersetzung erscheint und der in diesem Jahr noch nach Frankfurt kommen wird, kämpfen die Protagonistinnen gegen eine Weltordnung, die Menschen aufteilt in diejenigen, die Land, Freiheit und Identität besitzen, und diejenigen, deren Existenz keinen Wert hat. Jatahy befragt dafür mit ihren Schauspielerinnen die Geschichte Brasiliens und damit auch jene der europäischen Profiteure.
Die Voraufführungen finden am 6. und 7. Juni., 20 Uhr statt; an beiden Abenden gibt es um 19.30 Uhr Einführung von Mousonturm-Intendant Matthias Pees.
Ebenfalls am 6. Juni, 18 Uhr; Mousonturm Lokal widmet sich der Diskussionsabend unter dem Motto „Geht der Albtraum in Brasilien zu Ende?“ den Auswirkungen der verheerenden, destabilisierenden Politik Bolsonaros und Perspektiven eines Neuanfangs nach den brasilianischen Wahlen im Herbst. Es diskutieren die Juristin und Publizistin Paula Macedo Weiß, der Journalist Andreas Nöthen, der zwei Bücher zu Lula und Bolsonaro veröffentlicht hat und Niklas Franzen, der als politischer Korrespondent die politischen Entwicklungen in Brasilien mit einem Augenmerk auf rechtsextremistische, demokratiefeindliche Bestrebungen beobachtet. Von Niklas Franzen ist zum Thema gerade das Buch Brasilien über alles. Bolsonaro und die rechte Revolte. Den Abend moderiert Michael Kegler.
Tickets für alle Veranstaltungen können Sie bei uns im Vorverkauf erwerben.
Adriana Calcanhotto singt am 24. November ab 20.30 Uhr im Frankfurter Mousonturm. Tickets zum Preis von 29,60 EUR gibt es bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf.
Musikalisch geprägt von der MPB (Música Popular Brasileira), literarisch vom brasilianischen Modernismus, schafft Adriana Calcanhotto ein ganz eigenes Universum, das Bossa Nova, Samba und die Einflüsse der Tropicália-Bewegung mit der Poesie der Moderne verbindet. In ihrer Heimat ist sie seit den Neunzigern ein Star, gewann mehrfach Platin sowie den Latin Grammy Award, ihre Balladen sind dort regelmäßig in TV-Soaps und im Radio zu hören. Mit ihrem aktuellen Album „Margem“ (2019) – nach „Maritmo“ (1998) und „Maré“ (2008) das dritte, auf dem sie ihre Leidenschaft für das Meer ausdrückt – kommt Calcanhotto nun in den Mousonturm. Begleitet wird sie von Bem Gil (Gitarre, Flöte), Bruno Di Lulo (Bass und Synthesizer) und Rafael Rocha (Schlagzeug, akustische und elektronische Percussions), dem Trio, das für den wunderschönen Sound von „Margem“ verantwortlich ist.
Am 2.10. präsentiert die Frankfurter Brotfabrikab 20.00 Uhr ein Doppelkonzert von Anat Cohen&Trio Brasileiro sowie dem Trio Correnteza. Tickets zum Preis von 20 EUR gibt es bei uns im Vorverkauf.
Anat Cohen zählt zweifellos zu den interessantesten Klarinettistinnen im zeitgenössischen Jazz, sie verfügt über eine einzigartige Virtuosität. Die vielfältige Interpretation des brasilianischen Choro ist heute für sie fast ebenso wichtig wie ihre Beschäftigung mit amerikanischem Modern Jazz. Das 2011 gegründete Trio Brasileiro widmet sich ebenfalls dem Choro und hat sich große internationale Aufmerksamkeit verdient. Mit verblüffender Virtuosität und bemerkenswerter Musikalität bringt das Trio einen unverwechselbar subtilen und unwiderstehlich groovigen Sound hervor.
„Agreste“ ist das aktuelle Album des Trio Correnteza. In ihrem neuen Programm begeben sich die Musiker auf die Suche nach der ländlichen Seele Brasiliens. Die musikalische Route führt durch das riesige Land und weiter in die italienische Heimat der drei, durch die Berge von Mittelitalien bis nach Sardinien.
Eine Veranstaltung von Multiphonics e.V., CCBF und Kulturprojekt 21 e.V.
Der brasilianische Sänger Ivan Lins, ein Star der Música Popular Brasileira, kommt im April nach Frankfurt und wird am 26.4. um 20.00 Uhr mit der HR-Bigband auftreten. Das Konzert findet im HR-Sendesaal statt.
Ivan Lins blickt auf eine außerordentlich erfolgreiche Karriere zurück, in der es ihm immer wieder gelungen ist, Brücken zwischen Música Popular Brasileira und amerikanischem Fusionjazz zu schlagen, sowohl musikalisch als auch personell, wie etwa Kollaborationen mit Quincy Jones, George Benson, den Crusaders oder Terence Blanchard beweisen. Jim McNeely wird die Musik von Ivan Lins eigens für diese Begegnung mit der hr-Bigband orchestrieren.
Tickets zum Preis von 24 EUR (ermäßigt 13 EUR) gibt es bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf.
Dieser Tage wurde ich angesprochen und nach Musiktipps gefragt, die hier in der Tat etwas vernachlässigt worden sind.
Neu hereinbekommen haben wir die lang erwartete, aktuelle CD Fitxadu von Sara Tavares, von der es hier einen kleinen Eindruck gibt. Das letzte Album Xinti liegt immerhin acht Jahre zurück.
Die portugiesische Zeitung Publico konstatiert, das Sara Tavares in diesem (elektronischeren) Album als die Vorgänger in einen intensiven Dialog mit der afrikanischen Community in Lissabon tritt, einem Umfeld aus dem sie selbst stammt.
Ebenfalls unerwartet für ein neues Album zusammengefunden haben nach langer Zeit, die „Tribalistas“ Marisa Monte, Arnaldo Antunes und Carlinhos Brown. Das Album heißt so wie der Vorgänger, nämlich einfach Tribalistas.
Schließlich darf natürlich ein Tip aus der Fadokategorie nicht fehlen: Hier ist in den letzten Monaten ein neues Album von Camané, dem bekanntesten männlichen Fadista erschienen, das sich ausschließlich dem Werk von Alfredo Marceneiro widmet, hier ein Ausschnitt zum Reinhören.
Mitte Juli beginnt das nun schon traditionelle Sommerfest STOFFEL im Günthersburgpark. Organisiert wird es vom Stalburg Theater bietet über 4 Wochen hinweg vom 14. Juli bis 12. August jeden Abend Musik, Kleinkunst und Kinderprogramm.
Auch in diesem Jahr sind Musiker aus Brasilien vertreten, die wir hier gesondert aufführen:
Sa 15.07., 18:00 Uhr, Ivan SantosQuartett (World Pop)
Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, Spenden sind möglich und erwünscht, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bei schönem Wetter ist das Stoffel ein wunderbarer Feierabendausklang: auf der Wiese liegen, mit Freunden treffen, Musik hören.
Hotel Bossa Nova hat sich mit Leib und Seele dem Bossa Nova verschrieben. Jetzt zünden sie mit ihrem neuen Album ein Jazz-World-Music-Fusion-Feuerwerk der Extraklasse. Sängerin Liza da Costa, Tochter eines Inders und einer Portugiesin, verzaubert mit einem himmlischen Organ und verleiht der melancholischen Lebensfreude des Bossa Nova und seiner portugiesischen Entsprechung, dem Fado, eine wundervolle Stimme. Die improvisationsfreudigen und virtuosen Musiker von Hotel Bossa Nova überraschen immer mit bewundernswerter Abenteuerlust, bravourösen Tempovorstößen und wegweisendem Innovationsdrang.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.