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Ana Moura und Buika am 24. Mai in Frankfurt

Vom 24. bis 28. Mai findet in Frankfurt wieder das Women of the World Festival statt, dass sich jetzt aus unbekannten Gründen W-Festival nennt. Eröffnet wird es am 24. Mai in der Alten Oper mit einem Doppelkonzert der portugiesischen Fadosängerin Ana Moura und der spanischen Sängerin Concha Buika.

Ana Moura: MouraAna Moura gehört neben Carminho, Mariza, Gisela João und Cristina Branco zu den bekanntesten Fadista ihrer Generation. Sie wird sicher Teile ihres neuen Albums Moura vorstellen, das Ende letzten Jahres in Portugal erschienen ist und natürlich schon bei uns verfügbar ist.

Concha Buika gehört zu den eindrucksvollsten und derzeit erfolgreichsten Künstlerinnen, die ihre Inspirationen aus den spanischen Musiktraditionen ziehen. Sie wurde als Tochter einer Familie aus Äquatorialguinea auf Mallorca geboren und wuchs unter Gitanos auf. Ihre ersten Wege zur Musik brachten sie in die Bars und Clubs und führten Buika zunächst zur House-Musik, bevor sie bei einem kurzen Abstecher nach Los Angeles in den berühmten Blue Note Club eingeladen wurde. Von da an widmete sie sich dem Jazz und der spanischen Folklore und wird häufig mit der großen Chavela Vargas verglichen, der sie bereits ein ganzes Album widmete. Buika wurde bisher mit zwei Spanish Music Awards  ausgezeichnet und für zwei Latin Grammys nominiert.

Eintrittskarten für das Konzert in der Alten Oper können Sie bei uns in der Buchhandlung im Vorverkauf erwerben.  Tickets gibt es in vier Kategorien,  zwischen 52,20 EUR und 71,40 EUR.

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Mariza am 9. Mai in der Alten Oper

Das Women of the World Festival veranstaltet während im Zeitraum 07.05.2014 – 11.05.2014 mehrere Konzerte in der Frankfurter Innenstadt. Fast jeden Abend gibt es zwischen 1-3 Konzerten, die jeweils an einem anderen Ort und mit einer anderen Künstlerin ausgerichtet werden.

Mariza ©ricardoquaresmavieira.com

Mariza ©ricardoquaresmavieira.com

Die portugiesische Star-Fadista Mariza, die man eigentlich nicht mehr vorstellen muss, ist auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Sie singt am 9. Mai um 19.00 Uhr im Großen Saal der Frankfurter Alten Oper, Tickets ab ca. 50 EUR gibt es direkt dort oder bei Ticketmaster.

Ende April erscheint ein Best-of Album mit 2 ganz neuen Tracks, É ou não é von Jorge Fernando sowie O tempo não para mit dem Text von Alexandre O’Neill und der Musik von Mário Pacheco.

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Musikalischer Herbst in Frankfurt

Liebhaber portugiesischer und brasilianischer Musik in allen Facetten haben in den nächsten Wochen kommen in den nächsten Woche gleich mehrfach auf ihre Kosten.

Am 30. Oktober, 20.00 Uhr präsentiert das Centro Cultural Brasileiro em Frankfurt (CCBF e.V.) gemeinsam mit der Brotfabrik ein Konzert mit Lucas Santtana. Santtana greift viele Einflüsse der zeitgenössischen brasilianischen Musik auf, zarte Balladen verfremdet er mit elektronischem Sound, Harmonien des brasilianischen Funk kombiniert er mit anspruchsvollen Texten.

Ebenfalls am 30. Oktober, 20.00 Uhr stellt Mísia im Mozartsaal der Alten Oper ihr neues Album Senhora da Noite vor. Nach 10 Jahren hat sie damit erstmals wieder ein reines Fadoalbum mit klassischer Instrumentierung vorgelegt. Die Texte stammen von Schriftstellerinnen wie Agustina Bessa-Luís, Hélia Correia und Lídia Jorge sowie von Mísia selbst.

Die portugiesische Pianistin Maria João Pires ist ebenfalls ein gern gesehener Gast in der Alten Oper. Sie tritt am 12. November um 20.00 Uhr im Großen Saal auf und wird vom Scottish Chamber Orchestra begleitet. Auf dem Programm stehen Werke von Wagner, Mozart und Beethoven. Am 29.November um 20.00 Uhr spielt sie zusammen mit dem HR-Sinfonieorchester unter Leitung von Herbert Blomstedt das Klavierkonzert N°4 von Beethoven sowie die Sinfonie N°2 von Jean Sibelius.

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Com que voz – Ensemble Modern

Das in Frankfurt ansässige Ensemble Modern für zeitgenössische Musik widmet sich im Februar einem Fado-Projekt. Es trägt den Titel Com que voz und wurde vom italienischen Komponisten Stefano Gervasoni komponiert. Die Uraufführung findet am 17. Februar in der Casa da Música in Porto statt. Am 20. Februar, um 20.00 Uhr erfolgt die deutsche Erstaufführung in der Alten Oper Frankfurt. Weitere Auftritte folgen am 10.März in Berlin (Konzerthaus), am 11.Juni in Paris und am 13.Juni in Brüssel.
Wie der Titel Com que voz schon vermuten lässt, behandelt das Stück Fados von Amália Rodrigues und Lieder nach Sonetten von Luís Vaz de Camões, die von Cristina Branco (Fados) und dem Bariton Otto Katzameier (Lieder) interpretiert werden. Die Instrumentierung im Fadozyklus besteht aus einer portugiesischen Gitarre, einer spanischen Gitarre und einem Kontrabass, die elektronisch bearbeitet werden, der Camões-Zyklus wird von einem Akkordeon, der Viola und einem Cymbalon begleitet. Für den Liebhaber klassischer Fados, noch dazu von Amália,  hört sich das vielleicht etwas experimentell an, auf die Bearbeitung darf man aber auf jeden Fall gespannt sein.

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