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Maria João Pires – Deutsche Grammophon

Maria João Pires ist die bekannteste portugiesische Pianistin. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1970, als sie den Internationalen Beethoven-Wettbewerb gewann. Ihr Klavierspiel wurde häufig als magisch, fesselnd und zutiefst poetisch beschrieben. Gefeiert besonders für ihre Mozart- und Chopin-Interpretationen blickt sie, mit 75 Jahren, auf ein reiches diskographisches Werk zurück.

Inzwischen tritt sie nur noch sehr selten öffentlich auf, gibt ihr Wissen in ihrem Zentrum in Belgais aber an die jüngere Generation weiter. Ihr Plattenlabel, die Deutsche Grammophon, hat im September eine umfangreiche, limitierte Edition auf 38 CDs veröffentlicht, die die Karriere der großen portugiesischen Pianistin Revue passieren lässt. Die Box umfasst Referenzaufnahmen von Bach, Beethoven, Brahms, Chopin und Schubert sowie die legendären Klavierkonzerte von Mozart und Schumann mit Claudio Abbado und seltene Fado Aufnahmen (mit Carlos do Carmo). Zusätzlich sind Einspielungen mit emblematischem Kammermusikrepertoire von Mozart, Brahms, Franck, Schumann und Debussy u.a. mit dem Violinisten Agustin Dumay und dem Cellisten Jian Wang enthalten.

Ein optimales Weihnachtsgeschenk für Klassikfans, wie wir finden.

Maria Joao Pires – Complete Recordings on Deutsche Grammophon

finden Sie bei uns in der Buchhandlung, hier können Sie reinhören.

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Musikalischer Herbst in Frankfurt

Liebhaber portugiesischer und brasilianischer Musik in allen Facetten haben in den nächsten Wochen kommen in den nächsten Woche gleich mehrfach auf ihre Kosten.

Am 30. Oktober, 20.00 Uhr präsentiert das Centro Cultural Brasileiro em Frankfurt (CCBF e.V.) gemeinsam mit der Brotfabrik ein Konzert mit Lucas Santtana. Santtana greift viele Einflüsse der zeitgenössischen brasilianischen Musik auf, zarte Balladen verfremdet er mit elektronischem Sound, Harmonien des brasilianischen Funk kombiniert er mit anspruchsvollen Texten.

Ebenfalls am 30. Oktober, 20.00 Uhr stellt Mísia im Mozartsaal der Alten Oper ihr neues Album Senhora da Noite vor. Nach 10 Jahren hat sie damit erstmals wieder ein reines Fadoalbum mit klassischer Instrumentierung vorgelegt. Die Texte stammen von Schriftstellerinnen wie Agustina Bessa-Luís, Hélia Correia und Lídia Jorge sowie von Mísia selbst.

Die portugiesische Pianistin Maria João Pires ist ebenfalls ein gern gesehener Gast in der Alten Oper. Sie tritt am 12. November um 20.00 Uhr im Großen Saal auf und wird vom Scottish Chamber Orchestra begleitet. Auf dem Programm stehen Werke von Wagner, Mozart und Beethoven. Am 29.November um 20.00 Uhr spielt sie zusammen mit dem HR-Sinfonieorchester unter Leitung von Herbert Blomstedt das Klavierkonzert N°4 von Beethoven sowie die Sinfonie N°2 von Jean Sibelius.

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