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Spannungsreich – neue Krimis aus Portugal

João Tordo: A Noite em que o Verão AcabouDer Herbst ist traditionell eine gute Zeit für neue Krimis, meist schicken die Verlage dann ihre Bestseller-Autoren ins Rennen, da bildet dieses Jahr keine Ausnahme.

João Tordo, eigentlich sonst eher als literarischer Autor bekannt, verschlägt es mit A Noite em que o Verão Acabou in die kleine amerikanische Stadt Chatlam. Dort versucht Pedro Taborda zusammen mit Laura Walsh hinter das Familiengeheimnis der Familie Walsh zu kommen.  Die ersten Kritiken von passionierten Tordo-Leser/innen sind überaus positiv und versprechen ein spannendes Lesevergnügen bis zur letzten Seite (immerhin 666).

José Rodrigues dos Santos: ImortalEs vergeht kein Jahr ohne ein neues Buch von José Rodrigues dos Santos. Diesmal ist wieder der schon  bekannte Tomás de Noronha im Einsatz, in Imortal thematisch geht es um die Geburt von zwei genmanipulierter Babies in China.

Francisco Carvalho: Os Crimes de HamburgoNeu in der Szene ist der portugiesische Autor Francisco Carvalho, dessen Os Crimes de Hamburgo in der norddeutschen Hansestadt spielt, wo ein Mord an einem Flüchtling aufgeklärt werden muss.

Francisco José Viegas: A Luz de PequimRecht lange haben passionierte Krimileser schon auf einen neuen Fall von Inspektor Jaime Ramos aus Porto warten müssen. Sein Erfinder, Francisco José Viegas, schickt ihn A Luz de Pequim  in die Hügel am Douro, wo eine  Frauenleiche gefunden wird und ins Zentrum von Porto, wo ein Toter an der Brücke D. Luis hängt. Natürlich haben beide Fälle irgendwie miteinander zu tun, und wie immer in den Ramos-Krimis spielen auch das Privatleben des Inspektors und seine Vergangenheit eine gewisse Rolle.

 

Alle besprochenen Bücher gibt es wie immer  bei uns der Buchhandlung.

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Francisco José Viegas wird Kulturstaatssekretär

Die neu gewählte portugiesische Mitte-Rechts-Regierung wurde am vergangenen Freitag vorgestellt, ihr gehören 11 Minister an,  und den Sparmaßnahmen (5 Ministerium weniger als in der Vorgängerregierung) ist auch das Kulturministerium zum Opfer gefallen. Der portugiesische Schriftsteller Francisco José Viegas (von dem auch in Deutschland einige Krimis übersetzt wurden) wird in Zukunft als dem Ministerpräsidenten unterstellter Staatssekretär für den Kultursektor verantwortlich sein. Viegas hatte als parteiloser Kandidat auf der Liste der jetzigen Regierungspartei PSD ein Mandat in der nordportugiesischen Stadt Bragança gewonnen.

Die ersten Reaktionen auf die Nominierung Viegas‘, der zuletzt den portugiesischen Verlag Quetzal geleitet hat und Chefredakteur der Literaturzeitschrift LER war, fielen überwiegend positiv aus, obwohl insgesamt der Wegfall des Kulturministeriums für Kritik sorgte. Viegas hat neben seiner verlegerischen und schriftstellerischen Tätigkeit umfangreiche Erfahrungen als Journalist (Rundfunk, Fernsehen und Print).

Bleibt abzuwarten, welche Kulturpolitik sich mit dem sicher knapp bemessenen Budget in den nächsten Jahren realisieren lässt.

 

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Inês Pedrosa – neue Chefin der Casa Fernando Pessoa

Die Journalistin und Schriftstellerin Inês Pedrosa übernimmt an diesem Freitag die Leitung der Casa Fernando Pessoa von Francisco José Viegas, der als Chefredakteur zur Literaturzeitschrift Ler zurückkehrt. Inês Pedrosa ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Autorinnen Portugals und hat darüberhinaus jahrelange journalistische Erfahrung. In Portugal erschien zuletzt der Roman A eternidade e o desejo, in dem sich die Protagonistin Clara in Brasilien auf die SpurenInês Pedrosa: Du fehlst mir Padre António Vieiras begibt. Zwei ihrer Romane, Du fehlst mir (Fazes-me falta)  und In deinen Händen (Nas tuas mãos) liegen in deutscher Übersetzung von Maralde Meyer-Minnemann im Luchterhand Verlag vor.

Die im Lissabonner Stadtteil Campo de Ourique gelegene Casa Fernando Pessoa ist in den letzten Monaten unter der Leitung von Francisco José Viegas aus ihrem „Dornröschenschlaf“ erwacht und hat sich zu einem Mittelpunkt des literarischen Lebens in der portugiesischen Hauptstadt entwickelt.

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