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Paulo Coelho: Hippie

Kein anderer brasilianischer Autor ist kommerziell so erfolgreich wie Paulo Coelho. Seine von spiritueller Suche beeinflussten Romane begeistern die Fans und verstören die Literaturkritik gleichermaßen.

Bücher wie O Alquimista oder  O Diário de um mago haben sich weltweit millionenfach verkauft und wurden in viele Sprachen übersetzt.

Sein neuestes Buch Hippie, das wir jetzt sowohl aus Brasilien als auch aus Portugal (mehr dazu später) erhalten haben, befasst sich nun mit einer weniger bekannten Facette des Autors.  Im autobiographischen Werk  – ganz im Design der 1970er Jahre gehalten – begegnen sich der rebellische Paulo und  die Holländerin Karla  in Amsterdam, sie verlieben sich und beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln. Mit an Bord des „Magic Bus“ sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik der 70er auf einer inspirierenden Reise von Amsterdam nach Kathmandu.

Paulo Coelhos Bücher erscheinen in Portugal und Brasilien in unterschiedlichen Ausgaben. Äußerlich unterscheiden sie  sich in diesem Fall kaum, die Cover sind identisch, nur hat die portugiesische Ausgabe  noch einen leicht psychedelischen Farbschnitt. Allerdings ist Paulo Coelho einer der ganz wenigen Autoren, bei dem in Portugal eine Anpassung an die europäische Variante des Portugiesischen stattfindet.  Für das Verständnis ist das natürlich nicht nötig, aber so entstehen ganz nebenbei  zwei unterschiedliche Ausgaben, an denen auch Sprachwissenschaftler ihre Freude haben.

Beide Ausgaben von Hippie gibt es ab sofort bei uns in der Buchhandlung vor Ort und natürlich auch online, und viele andere Bücher von Paulo Coelho natürlich auch.

Paulo Coelho: Hippie (europäisches Portugiesisch)

Paulo Coelho: Hippie (brasilianisches Portugiesisch)

Die deutsche Übersetzung (wie immer von Maralde Meyer-Minnemann) erscheint am 26. September bei Diogenes.

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Fatinha Ramos

Noch bis Ende nächster Woche finden in Köln die Internationalen Kinder-und Jugendbuchwochen statt, deren portugiesische Gäste wir hier in loser Folge vorstellen (vorherige Teile hier, hier, hier , hier und hier).

Fatinha Ramos war uns zumindest bisher noch nicht so bekannt. Das mag vor allem daran liegen, dass die 1977 geborene Illustratorin und bildende Künstlerin in Belgien lebt und viel für internationale Projekte illustriert.

Um so mehr haben wir uns Anfang des Jahres über das Buch Sonia Delaunay und ihre Farben von Cara Manes und Fatinha Ramos (Deutsch von Kati Hertzsch) gefreut, das bei Diogenes in Zusammenarbeit mit dem MoMA in New York erschienen ist.

Sonia Delaunay war eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Zeit, die vor allem für ihre in  kräftigen Farben leuch­tenden Bilder und Textilien bekannt ist. Im Buch nimmt Sonia ihren kleinen Sohn Charles mit auf ein Abenteuer, das sie durch eine Welt aus Formen und Farbe führt.

Einige Bilder von Fatinha Ramos sind Bestandteil der Ausstellung Hier kommt… Portugal!, die morgen in Köln eröffnet wird.

Das Buch gibt es natürlich wie alle anderen hier vorgestellten bei uns in der Buchhandlung oder über unseren Onlineshop.

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