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Neuerscheinungen aus Brasilien

Viele brasilianische Autorinnen und Autoren, die im letzten Jahr an der Frankfurter Buchmesse teilgenommen haben, oder im Rahmen der Reihe „Brasilesen“ in Frankfurt zu Gast waren, haben in diesem Frühjahr neue Bücher veröffentlicht. Frisch ausgepackt haben wir:

Sérgio Y. vai a AméricaAlexandre Vidal Porto: Sérgio Y. vai a América, aus diesem Roman hat der Autor noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin in Brasilien hier in Frankfurt gelesen. Sergio Y., ein Student aus São Paulo, beschließt eine Therapie zu machen, um ein glücklicherer Mensch zu werden. Nach einer New-York-Reise bricht er die Therapie plötzlich ab. Er habe seinen Weg zum Glück gefunden, erklärt er. Fünf Jahre danach begegnet der Therapeut zufällig Sergios Mutter und erfährt, welche ungewöhnliche Wendung Sergios Leben genommen hat. Eine schockierende und doch optimistische Geschichte, erzählt aus der Perspektive des Psychiaters.

Luiz Ruffato: Entre as quatro linhasPassend zur laufenden Fußball-WM, die derzeit beherrschendes Thema ist, kommt die von Luiz Ruffato herausgegebene Anthologie Entre as quatro linhas. Contos sobre futebol, mit Erzählungen u.a. von Fernando Bonassi, Ronaldo Correia de Brito, Tatiana Salem Levy, Adriana Lisboa, Ana Paula Maia, André Sant’Anna, Cristóvão Tezza und Carola Saavedra.

Bernardo Kucinski: Você vai voltar pra mimWieder lieferbar im neuen Verlag ist Bernardo Kucinskis Roman K. Relato de um busca. Zeitgleich wurde auch der Erzählband Você vai voltar pra mim e outros contos  veröffentlicht, aus dem er hier in Frankfurt die titelgebende, sehr beeindruckende Erzählung gelesen hat, die sich abermals mit der brasilianischen Militärdiktatur auseinandersetzt.

Carola Saavedra: Inventário das coisas ausentesCarola Saavedras neuer Roman Inventário das coisas ausentes dreht sich einmal mehr um die Liebe. Doch weder geht es um deren Mangel oder Überschwang, vielmehr steht die Liebe als Ausgangspunkt einer Suche nach dem anderen und sich selbst, wie die Autorin in diesem Interview erklärt. Nina lernt im Alter von 23 Jahren den Erzähler des Romans an der Universität kennen und lieben, doch eines Tages verschwindet sie, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Dieser versucht nun anhand von zurückgelassenen Tagebüchern, die Vergangenheit zu rekonstruieren…

Marcelo Ferroni: Das paredes, meu amor, os escravos nos contemplamMarcelo Ferroni, der 2012 mit dem Ché Guevara Roman Método prático de guerrilha zu Gast bei Brasilesen war, begibt sich mit seinem neuen Buch Das paredes, meu amor, os escravos nos contemplam auf das Terrain der Spannungsliteratur à la Agatha Christie. Auf einem luxuriösen Landsitz geschieht ein Verbrechen, und alle Anwesenden sind verdächtig.

Wie immer gibt es alle genannten Bücher in unserer Buchhandlung (vor Ort in Frankfurt oder online)

 

 

 

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Luiz Ruffato am 27. Mai bei „Brasilesen“

Wir freuen uns sehr, dass die Reihe

auch in diesem Jahr fortgesetzt wird.

Luiz Ruffato (Copyright: Adriana Vichi)

Luiz Ruffato,  der als Eröffnungsredner der letztjährigen Frankfurter Buchmesse für Furore gesorgt hat und auch jetzt im Vorfeld der Fußball-WM als Gesprächspartner zur aktuellen Situation in Brasilien sehr gefragt ist, liest am Dienstag, dem 27.Mai um 19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus seinem Roman Feindliche Welt, Vorläufige Hölle Bd. 2  (O Mundo Inimigo), der eben in deutscher Übersetzung von Michael Kegler im Hamburger Verlag Assoziation A erschienen ist.

Luiz Ruffato: O mundo inimigoZé Pintos Gasse, eines der Armenviertel der Textilindustriestadt Cataguases im Landesinneren Brasiliens, ist Dreh- und Angelpunkt dieses zweiten Teils des Romanzyklus „Vorläufige Hölle“. Sie ist Zwischenstation und vorübergehende Heimat derjenigen, die aus dem kargen, archaischen Leben auf dem Land in das Elend der Städte ziehen. Wohnstätte der Dienstboten und Industriearbeiter, Ausgangspunkt der nächsten Migration. Ziel der vergeblichen Rückkehr. Mit geradezu körperlicher Empathie stellt Luiz Ruffatos Projekt einer Geschichte des brasilianischen Proletariats Individuen in den Vordergrund, die umgeben von einer großen und feindlichen Welt im Sog der Geschichte zu überleben versuchen.

Michael Kegler moderiert und übersetzt, Jochen Nix liest die deutsche Übersetzung.

Als Sohn eines Popcorn-Verkäufers und einer Wäscherin kam Luiz Ruffato in Cataguases im Staat Minas Gerais auf die Welt, seine beruflichen Anfänge waren die eines Werkarbeiters. Hartnäckig absolvierte er ein Studium, wurde Journalist und gilt heute als einer der wichtigsten Erneuerer in der brasilianischen Prosa-Landschaft.

Am Donnerstag, dem 29.5. ab 20.15 Uhr nimmt Luiz Ruffato an einer von Michael Kegler moderierten Podiumsdiskussion mit César Oiticica Filho & Tamur Aimara (Regisseure) im Anschluss an die Filmvorführung Vinegar Syndrome im Deutschen Filmmuseum teil. Der Film handelt von den Protesten im Jahr 2013 in Brasilien, als mehrere Millionen Menschen auf die Straße gingen: Er dokumentiert den Zeitraum vom Polizisten-Einmarsch ins Indian Museum bis zum Besuch des Papstes Ende Juli 2013 und damit dem Ende der Proteste. Fokus des Films ist der Medienkrieg, der einerseits die Manipulation durch die neuen Medien und andererseits deren Aufschwung gegenüberstellt.

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Alexandre Vidal Porto am 5. März bei „Brasilesen“

Die erfolgreiche Reihe

wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Ziel ist es weiterhin, brasilianische Autorinnen und Autoren und damit die brasilianische Literatur hierzulande bekannter zu machen. Den Auftakt für dieses Jahr bildet der aus São Paulo stammende Autor und Diplomat Alexandre Vidal Porto.

Er liest am Mittwoch, dem 5. März, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4 aus seinem zweiten Roman Sergio Y. vai à América, der auch in Brasilien erst in diesem Frühjahr bei Companhia das Letras erscheint. Er wurde jedoch dafür bereits mit dem Prêmio Paraná de Literatura ausgezeichnet.

Alexandre Vidal Porto, copyright: Ryan Stevenson

Alexandre Vidal Porto, copyright: Ryan Stevenson

Michael Kegler moderiert und übersetzt. Für die Lesung übersetzte Textauszüge in deutscher Sprache werden von Jochen Nix gelesen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Sergio Y., ein Student aus São Paulo, beschließt eine Therapie zu machen, um ein glücklicherer Mensch zu werden. Nach einer New-York-Reise bricht er die Therapie plötzlich ab. Er habe seinen Weg zum Glück gefunden, erklärt er. Fünf Jahre danach begegnet der Therapeut zufällig Sergios Mutter und erfährt, welche ungewöhnliche Wendung Sergios Leben genommen hat. Eine schockierende und doch optimistische Geschichte, erzählt aus der Perspektive des Psychiaters.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, LitpromTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

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Lesungen mit Luiz Ruffato und Edney Silvestre

Für alle, die während der Buchmesse nicht genügend Gelegenheit hatten, brasilianische Autoren live zu erleben, gibt es in den nächsten Tagen noch zwei Gelegenheiten.

Der als Eröffnungsredner der Buchmesse gefeierte Luiz Ruffato nimmt am von der Frankfurter Roman Fabrik organisierten Metropolitan-Festival und repräsentiert dort „seine Stadt“ São Paulo.

Luiz Ruffato: Es waren viele PferdeEr liest aus seinem Roman Es waren viele Pferde am 30. Oktober, 20.00 Uhr  im Literaturhaus Darmstadt und am 31.Oktober 20.30 Uhr in der Frankfurter Romanfabrik (Eintritt 8,00 EUR/ermäßigt 4,00 EUR).  Michael Kegler moderiert und übersetzt.

Außerdem nimmt Luiz Ruffato am 1.November, um 18.00 Uhr gemeinsam mit dem englischen Autor Stephen Kelman (der London vertritt) an einem von Dieter Bartetzko (FAZ) moderierten Podium um Frankfurter Architekturmuseum teil (Eintritt frei).

Edney Silvestre setzt die erfolgreiche Reihe Die letzte diesjährige Lesung der erfolgreichen Reihe

Edney Silvestre: Der letzte Tag der Unschuldfort und liest am 5. November, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4. Der Eintritt ist hier wie immer frei. Kirsten Brandt moderiert und übersetzt. Edney Silvestre stellt seinen in diesem Jahr in deutscher Übersetzung erschienenen Kriminalroman Der letzte Tag der Unschuld (Se eu fechar os olhos agora) vor.  Die Erzählung beginnt mit einem waschechten Krimi-Szenario in einer Kleinstadt nahe Rio de Janeiro: zwei Jungen finden eine Frauenleiche. Daraus entwickelt sich jedoch ein spannendes Gesellschaftsbild Brasiliens am Beginn der 1960er Jahre mit sexueller Gewalt, Rassismus, Korruption und opportunistischen politischen Allianzen.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

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Luiz Ruffato am 13. November bei „Brasilesen“

Die letzte diesjährige Lesung der erfolgreichen Reihe

findet bereits in der kommenden Woche statt.

Luiz Ruffato (Copyright: Adriana Vichi)

Luiz Ruffato liest am Dienstag, dem 13.11.2012 um 19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus seinem Roman Es waren viele Pferde (Eles eram muitos cavalos),der eben in deutscher Übersetzung von Michael Kegler im Hamburger Verlag Assoziation A erschienen ist.

Als Sohn eines Popcorn-Verkäufers und einer Wäscherin kam Luiz Ruffato in Cataguases im Staat Minas Gerais auf die Welt, seine beruflichen Anfänge waren die eines Werkarbeiters. Hartnäckig absolvierte er ein Studium, wurde Journalist und gilt heute als einer der wichtigsten Erneuerer in der brasilianischen Prosa-Landschaft.

 

In 69 Szenen – Schlaglichtern, Stimmen, Gedanken – entwirft der erste Roman des brasilianischen Ausnahmeautors Luiz Ruffato ein kaleidoskopisches Bild der Megacity São Paulo mit ihrem Glamour, ihrem Elend, ihrer Verlogenheit und ihrem Schmerz, der sich in den Falten und Rissen zwischen spiegelnden und zerfallenden Hochhauslandschaften verbirgt. Die verschiedenen Szenen fügen sich zur Geschichte eines Landes, das von Gewalt und Entwurzelung gezeichnet ist. Jede der Geschichten hat eine eigene Stimme, einen eigenen Ton, eine eigene soziale Färbung.Mit fast paranoider Präzision gelingt es Luiz Ruffato, den Klang, die Gerüche, die Farben, die Angst einer 22-Millionen-Stadt poetisch exakt zu erfassen und zu dem verstörenden Porträt einer zerrissenen Gesellschaft zusammenzusetzen.

Luis Ruffato liest nicht nur in Frankfurt, sondern geht auf Lesereise, hier die Termine:

Berlin: 14. November, 19 Uhr, Wallstraße 57, Brasilianische Botschaft Berlin, im Rahmen des Festivals Berlinda veranstaltet von: Magazin BERLINDA. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler.

München: 15. November, 19:30, Seidlvilla, Nicolaiplatz 1b, veranstaltet von: LUSOFONIA e.V. München. Moderation und Übersetzung: Wanda Jakob & Luísa Costa Hölzl

Zürich: 16. November, 18:00, Universität Zürich, Romanisches Seminar
Zürichbergstrasse 8, veranstaltet von: Romanisches Seminar
Moderation und Übersetzung: Albert von Brunn

Bern: 19. November, 20:00, ONO, Kramgasse 6, veranstaltet: von ONO und Artlink, Büro für Kulturkooperation
Moderation und Übersetzung: Michael Kegler

Salzburg 20. November, 19:00, Leselounge der Fachbibliothek Unipark, Erzabt-Klotzstraße 1, 1.UG, Universität Paris-Lodron von Salzburg, veranstaltet von: Universitätsbibliothek, Eintritt frei. Moderation und Übersetzung: Michael Kegler

Worms: 21. November, 20:00 Uhr, Heylsschlösschen, Schlossplatz 1. Veranstalter: Nibelungenmuseum in Kooperation mit Ki – School for living arts

Wien: 22. November, 19:00 Uhr, Brasilianische Botschaft Wien, Palais Rothschild, Prinz-Eugen-Straße 26, 1040 Wien. Organisation: Marina Corrêa, Institut für Romanistik, Universität Wien. Veranstalter: Rita de Cássia Scodeler, Brasilianische Botschaft in Wien. Moderation und Übersetzung: Marina Corrêa (Univ. Wien) und Uli Jürgens (ORF)

BrasiLesen weckt das Interesse und die Vorfreude für eine neue, hierzulande noch unbekannte  Schriftstellergeneration Brasiliens lenken und einen Vorgeschmack auf die vielen zu erwartenden Veranstaltungen im Jahr 2013 geben, wenn Brasilien zum zweiten Mal Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, TAM Airlines, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Im kommenden Jahr wird es – nicht nur in Frankfurt – zahlreiche Lesungen mit brasilianischen Autoren geben. Wir werden an dieser Stelle darüber informieren. Falls Sie unseren Newsletter erhalten möchten, schicken Sie uns bitte eine E-mail an info@tfmonline.de

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Marcelo Ferroni am 22. Oktober bei „Brasilesen“

Gleich nach der Buchmesse im Oktober wird die im letzten Jahr begonnene, inzwischen sehr erfolgreiche Reihe

fortgesetzt.

Marcelo Ferroni liest am Montag, dem 22.10.2012 um 19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus seinem Roman: Método prático de guerrilha, der im August in deutscher Übersetzung von Nicolai Schweder-Schreiner mit dem Titel Anleitung zum Guerrillakrieg – Ein Che Guevara-Roman bei Suhrkamp erschienen ist.

Marcelo Ferroni, 1974 geboren, lebt mit seiner Familie in Rio de Janeiro und arbeitet als Verleger. Anleitung zum Guerillakrieg ist sein preisgekröntes Debüt, für das er erst seit kurzem zugängliches CIA-Archivmaterial zusammengetragen und fiktionalisiert hat.

Marcelo Ferroni (copyright: Marcelo Ferroni)

Die Lesung ist wie immer zweisprachig portugiesisch-deutsch. Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

BrasiLesen soll das Interesse für eine neue, hierzulande noch unbekannte  Schriftstellergeneration Brasiliens lenken und einen Vorgeschmack auf die vielen zu erwartenden Veranstaltungen im Jahr 2013 geben, wenn Brasilien zum zweiten Mal Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, TAM Airlines, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Marcelo Ferroni liest außerdem am 18.10. um 19.30 Uhr in München (Seidlvilla, Nicolaiplatz 1B, Organisation Lusofonia e.V.)  und am 23.10. um 19.00 Uhr im Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin im Rahmen des Berlinda-Festivals.

Weitere Lesungen in der Reihe „Brasilesen“ finden in den kommenden Monaten statt. Geplant sind bisher (Änderungen vorbehalten): 

13.11. Luiz Ruffato

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José Castello am 3. September bei „Brasilesen“

Auch im September geht es mit erfolgreichen Reihe

weiter. José Castello liest am Montag, dem 03.09.2012 um 19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus seinem Roman Ribamar

José Castello, Copyright: Joaquim de Carvalho

José Castello wurde 1951 in Rio de Janeiro geboren. Er arbeitet als Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker.

Im Mittelpunkt des Romans Ribamar, für den José Castello 2011 mit dem wichtigsten brasilianischen Literaturpreis, dem Prémio Jabuti, ausgezeichnet wurde, steht ein  Sohn, der einen Brief an seinen toten Vater schreibt. Inspiration findet er dabei bei Franz Kafkas „Brief an den Vater“.

Die Lesung ist wie immer zweisprachig portugiesisch-deutsch. Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

BrasiLesen soll das Interesse für eine neue, hierzulande noch unbekannte  Schriftstellergeneration Brasiliens lenken und einen Vorgeschmack auf die vielen zu erwartenden Veranstaltungen im Jahr 2013 geben, wenn Brasilien zum zweiten Mal Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, TAM Airlines, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Weitere Lesungen in der Reihe „Brasilesen“ finden in den kommenden Monaten statt. Geplant sind bisher (Änderungen vorbehalten): 

verschiedene Veranstaltungen während der Frankfurter Buchmesse (10-14.10.), Details folgen
22.10. Marcelo Ferroni
13.11. Luiz Ruffato

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Adriana Lunardi am 14. August bei „Brasilesen“

Im August wird die im letzten Jahr begonnene, inzwischen sehr erfolgreiche Reihe

fortgesetzt. Adriana Lunardi liest am Dienstag, dem 14.08.2012 um 19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus ihrem Roman A vendedora de fósforos

Adriana Lunardi, Copyright: Marcia Foletto

Adriana Lunardi stammt aus Santa Catarina im Süden Brasiliens und lebt heute in Rio de Janeiro. Nach Studien der Literatur und Kommunikationswissenschaften begann sie als Schriftstellerin vor ungefähr 15 Jahren mit der Veröffentlichung viel beachteter Kurzgeschichten. Ihr zweiter Roman A vendedora de fósforos  (Dt. etwa „Die Zündholzverkäuferin“) wurde von der brasilianischen Literaturkritik einhellig für seine große Dichte und Bildstärke gefeiert. Er erzählt von Familienbeziehungen vor dem Hintergrund Südbrasiliens im 20. Jahrhundert und voll geschickter Bezüge zum Inventar der Weltliteratur, deren emotionale Dramen hier mit ganz eigenem, frischen Strich neu gezeichnet werden.

Die Lesung ist wie immer zweisprachig portugiesisch-deutsch. Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

BrasiLesen soll das Interesse für eine neue, hierzulande noch unbekannte  Schriftstellergeneration Brasiliens lenken und einen Vorgeschmack auf die vielen zu erwartenden Veranstaltungen im Jahr 2013 geben, wenn Brasilien zum zweiten Mal Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, TAM Airlines, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Weitere Lesungen in der Reihe „Brasilesen“ finden in den kommenden Monaten statt. Geplant sind bisher (Änderungen vorbehalten): 

3.9. José Castello
22.10. Marcelo Ferroni
13.11. Luiz Ruffato

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André Sant’Anna am 22.Mai bei „Brasilesen“

Die im letzten Jahr begonnene, erfolgreiche Veranstaltungsreihe

geht weiter. Der brasilianische Autor  André Sant’Anna liest am

Dienstag, dem 22.05.2012 um 19.00 Uhr

im Brasilianischen Generalkonsulat Frankfurt, Hansaallee 32a+b (Eingang Vogtstraße)

aus seinem Roman Amor. 

André Sant’Anna wurde 1964 in Belo Horizonte geboren, lebt jedoch seit vielen Jahren in Rio de Janeiro. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeite, arbeitete er auch als Musiker und Fernsehredakteur.

Die zu einer Trilogie gehörenden Romane Amor, Sexo und O Paraíso é bem bacana haben ihn bekannt gemacht. Neben den genannten Romanen sind Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien erschienen.  Zuletzt veröffentlichte der den Band Inverdades. Die Lesung ist wie immer  zweisprachig portugiesisch-deutsch. Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

BrasiLesen soll das Interesse für eine neue, hierzulande noch unbekannte  Schriftstellergeneration Brasiliens lenken und einen Vorgeschmack auf die vielen zu erwartenden Veranstaltungen im Jahr 2013 geben, wenn Brasilien zum zweiten Mal Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, TAM Airlines, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Weitere Lesungen in der Reihe „Brasilesen“ finden in den kommenden Monaten statt. Geplant sind bisher (Änderungen vorbehalten)

14.8. Adriana Lunardi
3.9. José Castello
22.10. Marcelo Ferroni
13.11. Luiz Ruffato

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Beatriz Bracher bei „Brasilesen“

Die im letzten Jahr begonnene, erfolgreiche Veranstaltungsreihe

wird 2012 fortgesetzt. Die brasilianische Autorin  Beatriz Bracher liest am

Montag, dem 12.03.2012 um  19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus ihrem Roman Antonio

Beatriz Bracher, Copyright: Francisco Perosa

Beatriz Bracher wurde 1961 in São Paulo geboren, studierte Literaturwissenschaft und arbeitet zunächst als Lektorin und Verlegerin, ehe sie sich ganz dem eigenen Schreiben widmete. Sie gilt in Brasilien als eine der herausragenden Stimmen der Gegenwartsliteratur. In all ihren Büchern setzt sie sich mit den ethischen Fragen und Konflikten, die zwischen den sozialen Schichten bestehen, auseinander.

Die Lesung ist zweisprachig portugiesisch-deutsch. Maria Hummitzsch moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

BrasiLesen soll das Interesse für eine neue, hierzulande noch unbekannte  Schriftstellergeneration Brasiliens lenken und einen Vorgeschmack auf die vielen zu erwartenden Veranstaltungen im Jahr 2013 geben, wenn Brasilien zum zweiten Mal Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, TAM Airlines, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

BrasiLesen geht auf Tournee, Beatriz Bracher liest:

am  Freitag, 09.03.12, 19.30 Uhr in München, Buchhandlung Moths, Rumfordstraße 48
Moderation: Luisa Costa-Hölzl, Lesung der deutschen Texte: Wanda Jakob

am Dienstag, 13.03.12, 19.00 Uhr in Berlin, Botschaft von Brasilien
Moderation und Übersetzung: Maria Hummitzsch

am Donnerstag, 15.03.12, 18.00 Uhr in Leipzig, naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, im Rahmen des Programms „Leipzig liest“ der Leipziger Buchmesse
Moderation und Übersetzung: Maria Hummitzsch

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