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Prêmio Jabuti 2019

Tiago Ferro: O Pai da Menina MortaDer Prêmio Jabuti ist der bedeutendenste brasilianische Literaturpreis und wird in 19 verschiedenen Kategorien vergeben. Die Preisträger wurden gestern Abend bekanntgegeben.

In der Kategorie „Roman“ wurde in diesem Jahr der Debütroman von Tiago Ferro  O Pai da Menina Morta (Verlag Todavia; in Portugal bei Tinta da China erschienen) ausgezeichnet.  Im autobiographischen Roman geht es um die Auseinandersetzung mit dem Verlust eines Kindes. Neben Tiago Ferro waren in dieser Kategorie außerdem Cristóvão Tezza (A tirania do amor), Alexandre Vidal Porto (Cloro) und Martha Batalha (Nunca houve um castelo) sowie Ana Paula Maia (Enterre os seus mortos) nominiert.

Der Preis für den besten Lyrikband ging postum an die 2007 verstorbene Autorin  Hilda Machado für Nuvens, erschienen bei Editora 34 , in der Kategorie „Kurzgeschichte“ war Vilma Arêas mit Um Beijo por Mês (Luna Parque)  erfolgreich.

Alle anderen Preisträger (u.a. für Kinderbuch, Biographie, bestes Cover etc.) lassen sich hier einsehen.

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Prêmio São Paulo de Literatura geht an Ana Paula Maia

Ana Paula Maia: Enterre seus mortosDer Prêmio São Paulo de Literatura, neben dem Prêmio Jabuti einer der renommiertesten brasilianischen Literaturpreise, wurde am Freitag letzter Woche zum zweiten Mal in Folge an die  Schriftstellerin Ana Paula Maia verliehen. Sie erhält den Preis für ihren im vergangenen Jahr bei Companhia das Letras erschienenen Roman Enterre seus mortos. Der Preis ist mit 200.000 Reais (z.Z. ca. 43.000 Euro) dotiert. Den Preis für den besten Debütroman erhält Tiago Ferro für O pai da menina morta. Bereits im Vorjahr war Ana Paula Maia ausgezeichnet worden, damals für den Roman Assim Na Terra Como Embaixo Da Terra.

Die beiden Romane von Ana Paula Maia wurden bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt, 2013 erschien aber ein früherer Roman der Autorin Krieg der Bastarde in der Übersetzung von Wanda Jakob im A1-Verlag.

 

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