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Klaus Küpper: Bibliographie der brasilianischen Literatur

Viele Übersetzer sitzen im Moment vermutlich an ihren Schreibtischen, damit sich die Leser hierzulande im kommenden Jahr – zum Brasilienschwerpunkt der Frankfurter Buchmesse –  an einer möglichst großen Zahl neu übersetzter Werke brasilianischer Autorinnen und Autoren erfreuen können. Einige Neuerscheinungen hat es ja bereits in diesem Jahr gegeben.

Allen, die sich für die Geschichte der literarischen Übersetzungen aus dem brasilianischen Portugiesisch ins Deutsche interessieren, möchten wir Bibliographie der brasilianischen Literatur von Klaus Küpper, die jetzt als „Co-Produktion“ der Verlage TFM – Teo Ferrer de Mesquita und Klaus Küpper erschienen ist, ans Herz legen.  Dort erfahren Sie, wann José Alencar zuerst ins Deutsche übersetzt wurde, welche längst vergriffenen Werke von Érico Verissimo, Machado de Assis oder José Mauro de Vasconcelos Bestseller waren, lange bevor „das Phänomen“ Paulo Coelho die Bühne betreten hat. Sie werden Autoren finden, deren Werke selbst in Brasilien längst in Vergessenheit geraten sind und sich vielleicht wundern, welche wichtigen Werke nicht oder nicht mehr lieferbar sind.

Die Bibliographie der ins Deutsche übersetzten brasilianischen belletristischen Literatur ist Fortsetzung der 1994 erschienenen Ausgabe und wird ergänzt durch zwischenzeitlich erfolgte weiteren Forschungen. Sie bibliographiert die bis 30.06.2012 im deutschsprachigen Raum erschienenen selbständigen Veröffentlichungen, die Texte aus Anthologien und Periodika, die Bühnenmanuskripte, sowie Hörbücher und die Ausgaben für Sehbehinderte.
Die aufgenommen übersetzten oralen Zeugnisse, Märchen, Mythen, Lieder und Literatur aus indigenen Sprachen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Auf der beigelegten CD werden erstmals alle Titel mit ihren Bucheinbänden und – soweit im Archiv für übersetzte Literatur aus Lateinamerika vorhanden – den Schutzumschlägen möglichst aller Auflagen und Lizenzausgaben abgebildet. Mit den bibliographischen Daten werden erfaßt: Autor/Autorin, Herausgeber/Herausgeberin, Titel, Kategorie (z. B. Roman), Übersetzer/Übersetzerin, ggfls. Illustratoren, Originaltitel mit Ort und Jahr, Ort, Verleger, Erscheinungsjahr, Umfang, ISBN, Buch- bzw. Umschlaggestalter und, soweit angegeben oder ermittelt, die Auflagenhöhe.

Klaus Küpper: Bibliographie der brasilianischen Literatur. (mit CD-ROM), mit einem Vorwort von Berthold Zilly, gebunden,  ISBN: 9783939455097 (TFM) / 9783981300505 (Klaus Küpper), 512 Seiten,  € 54,00

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José Castello am 3. September bei „Brasilesen“

Auch im September geht es mit erfolgreichen Reihe

weiter. José Castello liest am Montag, dem 03.09.2012 um 19.30 Uhr

in der Stadtbücherei/Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4

aus seinem Roman Ribamar

José Castello, Copyright: Joaquim de Carvalho

José Castello wurde 1951 in Rio de Janeiro geboren. Er arbeitet als Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker.

Im Mittelpunkt des Romans Ribamar, für den José Castello 2011 mit dem wichtigsten brasilianischen Literaturpreis, dem Prémio Jabuti, ausgezeichnet wurde, steht ein  Sohn, der einen Brief an seinen toten Vater schreibt. Inspiration findet er dabei bei Franz Kafkas „Brief an den Vater“.

Die Lesung ist wie immer zweisprachig portugiesisch-deutsch. Michael Kegler moderiert und übersetzt, der Eintritt ist frei.

BrasiLesen soll das Interesse für eine neue, hierzulande noch unbekannte  Schriftstellergeneration Brasiliens lenken und einen Vorgeschmack auf die vielen zu erwartenden Veranstaltungen im Jahr 2013 geben, wenn Brasilien zum zweiten Mal Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird.

BrasiLesen ist eine Iniatitive des Centro Cultural Brasileiro de Frankfurt (CCBF e.V.), dem Generalkonsulat von Brasilien, TAM Airlines, Litprom, der Literarischen Agentur MertinTFM-Centro do Livro und Empório VidaBio.

Weitere Lesungen in der Reihe „Brasilesen“ finden in den kommenden Monaten statt. Geplant sind bisher (Änderungen vorbehalten): 

verschiedene Veranstaltungen während der Frankfurter Buchmesse (10-14.10.), Details folgen
22.10. Marcelo Ferroni
13.11. Luiz Ruffato

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