Tagesarchiv: 30. November 2010

Portugiesische Komödie startet in den deutschen Kinos

Das portugiesische Kino ist nicht unbedingt für seine heiteren Filme bekannt. Doch das soll sich nun ändern. In der kommenden Woche (9.Dezember) startet die Komödie dot.com in einigen ausgewählten Programm-Kinos  (Berlin-Mitte: Babylon, Stuttgart: EM, Köln: Filmhaus, Nürnberg: Cinecitta).

Im Film geht es um ein kleines Dorf im portugiesischen Norden, dessen Webseite zufällig genauso heißt wie das Mineralwasser eines multinationalen Konzerns.

Die Domain gehört angeblich der Firmaund muss sofort geräumt werden! Ansonsten drohen 500.000 Euro Schadenersatz. Doch nur die Dorfgemeinschaft kann die Seite tatsächlich löschen, und die hofft auf das große Geschäft. Ihre Logik:
Wenn die Webseite 500.000 Euro Schadensersatz wert ist, dann auch umgekehrt. Und so fordern sie als Ablöse eine halbe Million von der Firma. Die Situation gerät vollends außer Kontrolle, als die Presse von New York bis Hong Kong Wind von der Story bekommt.

dot.com vom Regisseur Luis Galvão Teles kam 2007 in die portugiesischen Kinos und wurde seither erfolgreich auf zahlreichen Filmfestivals präsentiert. Für alle, die nicht die Gelegenheit haben, den Film im Kino zu sehen, gibt es bei uns eine DVD (portugiesisch mit Untertiteln in englisch, spanisch und portugiesisch)

 

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Prémio LeYa 2010 ohne Preisträger

Wie die Jury unter Vorsitz von Manuel Alegre gestern bekannt gab, wird der mit 100.000 Euro dotierte Prémio LeYa in diesem Jahr nicht verliehen. Unter den eingereichten Texten fand sich offenbar keiner, der die gewünschte stilistische und narrative Qualität erreicht hat.

Preisträger in den vergangenen beiden Jahren waren der brasilianische Autor Murilo Carvalho für den Roman O rastro de Jaguar und der mosambikanische Autor João Paulo Borges Coelho für den Roman O olho de Hertzog.

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