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Africa Alive! mit Beiträgen aus Mosambik und von den Kapverden

Vom 30. Januar bis 18. Februar findet das diesjährige Festival Africa Alive! statt, das sich bereits zum 24. Mal der afrikanischen Kultur in Frankfurt widmet. Der diesjährige Schwerpunkt heißt „AFRO UTOPIA“. Veranstaltungsorte sind das Deutsche Filmmuseum, Filmforum Höchst, Brotfabrik, Haus am Dom, Neues Theater Höchst und das Weltkulturenmusem. Das komplette Programm können Sie hier einsehen.

Wir möchten hier besonders auf das Eröffnungskonzert und einen Film aus Moçambique hinweisen.

Schon morgen, am 30.1., um 20.00 Uhr eröffnet Tcheka von den Kapverden mit einem Konzert das Festival im Neuen Theater Höchst. Tickets gibt es direkt beim Veranstalter.

Der junge Singer-Songwriter Tcheka stammt von der Kapverdeninsel Santiago. Sein einzigartiger Musikstil vereint zahlreiche globale Einflüsse. Tcheka verarbeitet traditionelle Musikstile der Kapverden wie beispielsweise Batuku, Funaná, andererseits finden sich Elemente brasilianischer und afrikanischer Popmusik ebenso wie Folk und Jazz. Tcheka fesselt seine Zuhörer ganz besonders durch sein fantastisches Gitarrenspiel und die Intensität, mit der er Musik wie Geschichten erzählt. Tchekas lange erwartetes fünftes Album »Boka Kafé« – ein Solo-Album – wurde von dem portugiesischen Pianisten Mário Laginha produziert und ist im Frühjahr 2017 erschienen.

Der Spielfilm Comboio de Sal e Açucar  des mosambikanischen Regisseurs Licinio Azevedo wird am Donnerstag, 1.2., um 20.30 Uhr im Deutschen Filmmuseum gezeigt.  Im Jahr 1989 ist Mosambik ein vom Bürgerkrieg zerrüttetes Land. Der Zug, der die nördliche Region Nampula mit Malawi verbindet, ist die einzige Hoffnung für Menschen, die bereit sind, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um ein paar wenige Salzsäcke gegen Zucker einzutauschen. Langsam über sabotierte Schienen dahinrollend, ist die Reise voller Hindernisse und Gewalt. Mariamu, eine Vielreisende, ist unterwegs mit ihrer Freundin Rosa, einer Krankenschwester, die auf dem Weg in ihr neues Spital ist und die Kriegsrealität zum ersten Mal miterlebt. Auch dabei sind Leutnant Taiar, der die Realität nur aus seinem Militäralltag kennt, und der Soldat Salomão, mit dem Taiar nicht auskommt. Unter Gewehrkugeln und Gelächter werden Geschichten von Liebe und Krieg erzählt, während sich der Zug der nächsten Station nähert.

Der Film wird im portugiesischsprachigen Original mit englischen Untertiteln gezeigt. Tickets gibts im Filmmuseum.

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