Tagesarchiv: 16. November 2017

Tropical Underground (Oktober 2017-Juli 2018)

Noch bis zum Juli nächsten Jahres läuft in Frankfurt die vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften (auch TFM abgekürzt wie unsere Buchhandlung, aber nicht verwandt) organisierte Reihe Tropical Underground, die sich mit Revolutionen von Anthropologie und Kino beschäftigt.

Zur Reihe gehören Filmvorführungen mit Vorträgen im Filmmuseum, die morgen (17.11.) beginnende Ausstellung Variationen des wilden Körpers mit Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro im Weltkulturenmuseum und im kommenden Mai eine Internationale Tagung im Museum für Angewandte Kunst.

Die „Lecture & Film“-Reihe im Filmmuseum setzt den Akzent dabei auf das Cinema Marginal der späten 1960er und 1970er und stellt dieses auch in den Kontext des Cinema Novo und der Tropicalia-Bewegung.  Es ist sicher eine der seltenen Möglichkeiten brasilianische Filme der 1960er und 1970re Jahre im Original und auf großer Leinwand zu sehen. Alle Veranstaltungen im Filmmuseum beginnen um 20.15 Uhr, der Eintritt ist frei, Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961220-220. Die Vorträge sind i.d.R. in englischer Sprache.

Das komplette Programm findet sich hier.

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Weltempfängersalon am 6. Dezember im Haus des Buches

Litprom lädt am 6. Dezember 19.30 Uhr ins Haus des Buches  (Braubachstraße 16) zu einer neuen Ausgabe des Weltempfängersalons.

Der Übersetzer Michael Kegler und Anita Djafari sprechen über José Eduardo Agualusas Roman Eine allgemeine Theorie des Vergessens (Teoria Geral do Esquecimento).

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Freier Eintritt für Mitglieder von Litprom,des Anderen Literaturklubs und der Büchergilde. Reservierung: litprom@book-fair.com. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Weltlesebühne e. V.

Luanda 1975, am Vorabend der angolanischen Revolution: Es herrscht Chaos. Ludovica von allen Verwandten verlassen, nimmt eine vornehme Wohnung als Zuflucht, die für viele Jahre zu ihrer Festung wird. Auf unterhaltsame Weise verdichten sich in Agualusas Roman verschiedene Schicksale zu einem kunstvollen Mosaik des (post)kolonialen Angola. Michael Kegler spricht mit Anita Djafari über den Roman, über den der Autor sagt: »Alles, was passieren kann, passiert hier. Was nicht passieren kann, auch.« Was passiert hier sprachlich, bei einem Autor, der inzwischen überall in der lusitanischen Welt zuhause ist? Michael Kegler arbeitet als Literaturkritiker, Übersetzer und Herausgeber portugiesischsprachiger Literatur. Er betreibt das Internetportal nova cultura, das über Literatur und Musik aus den Ländern des portugiesischen Sprachraumes informiert. Im Anschluss Wein und Brezeln.

Der Roman wurde mit dem renommierten Dublin Award ausgezeichnet.

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